NordVPN – Sicher unterwegs im Internet und zuhause sauber segmentiert


Wer „NordVPN“ googelt, denkt oft zuerst an Streaming-Tricks oder günstigere Abos im Ausland. Genau dafür nutze ich NordVPN nicht.

Der einzige Grund ist für mich ein ganz klarer: Sicherheit.

Ob im Café, im Zug oder unterwegs mit dem Smartphone – NordVPN läuft immer mit. Und zuhause gehe ich noch einen Schritt weiter: Mit meinem GL.iNet MT6000 Router kann ich bestimmten Geräten ausschließlich über NordVPN den Zugang ins Internet erlauben.

Kein Streaming-Hack. Kein Geotrick.
Sondern ein durchdachtes Sicherheitskonzept.


NordVPN unterwegs – mein Alltag

Unterwegs nutze ich NordVPN hauptsächlich auf dem Smartphone:

  • im Café-Hotspot
  • im Zug
  • bei öffentlichen WLANs
  • beim Zugriff auf meinen ioBroker über Meshnet

Öffentliche Netzwerke sind bequem – aber selten wirklich sicher. Ich weiß nicht, wer das WLAN eingerichtet hat, wie es abgesichert ist oder wer sonst noch im Netz hängt.

Mit aktiviertem VPN ist meine Verbindung verschlüsselt. Selbst wenn jemand den Netzwerkverkehr überwacht, sieht er nur verschlüsselte Datenpakete.

Gerade wenn ich:

  • Logins nutze
  • auf Weboberflächen zugreife
  • Smart-Home-Systeme erreiche

ist mir das wichtig.


Meshnet – sicherer Zugriff auf meinen ioBroker

Ein Feature, das ich regelmäßig nutze, ist Meshnet.

Damit verbinde ich meine Geräte direkt miteinander – verschlüsselt und ohne offene Portfreigaben im Router. So kann ich unterwegs sicher auf meinen ioBroker zugreifen, ohne unnötige Angriffsflächen zu schaffen.

Gerade im Smart-Home-Bereich sehe ich immer wieder unsaubere Konfigurationen mit offenen Ports. Das möchte ich vermeiden. Meshnet bietet mir eine saubere Lösung ohne Bastellösung von außen.


GL.iNet MT6000 – Geräte gezielt über NordVPN ins Internet zwingen

Zuhause gehe ich noch einen Schritt weiter.

Mit dem GL.iNet MT6000 (Flint 2) habe ich die Möglichkeit, bestimmte Geräte oder ganze VLANs so zu konfigurieren, dass sie ausschließlich über NordVPN ins Internet gelangen.

Das bedeutet konkret:

  • Das Gerät nutzt automatisch den VPN-Tunnel
  • Kein Zugriff ins Internet ohne aktive VPN-Verbindung
  • Saubere Trennung zwischen normalem Netz und VPN-Netz

Das ist besonders interessant für:

  • IoT-Geräte
  • Testumgebungen
  • Geräte mit erhöhtem Sicherheitsbedarf
  • isolierte Netzwerksegmente

Technisch läuft das über die integrierte VPN-Client-Funktion des Routers. Der MT6000 unterstützt unter anderem OpenVPN und WireGuard – beides kompatibel mit NordVPN.

Der Vorteil:
Das Endgerät selbst muss kein VPN unterstützen. Der Router übernimmt das vollständig.

Das ist für mich ein zusätzlicher Sicherheitslayer. Nicht jedes Gerät bekommt denselben Zugang – und nicht jedes Gerät darf direkt ins normale Internet.


Warum dieser Ansatz sinnvoll ist

Viele denken bei VPN nur an das einzelne Endgerät. Ich sehe es eher als Teil eines Gesamtkonzepts:

  1. Smartphone unterwegs ? NordVPN aktiv
  2. Zugriff auf Heimnetz ? Meshnet
  3. Netzwerksegmentierung zuhause ? GL.iNet MT6000 mit VPN-Zwang

Das ergibt eine durchgängige Sicherheitsstrategie.

Ein VPN ersetzt keine sichere Konfiguration, keine starken Passwörter und keine Zwei-Faktor-Authentifizierung. Aber es reduziert Risiken deutlich – besonders in unsicheren Netzen.


Gibt es Nachteile?

Natürlich.

  • NordVPN kostet Geld
  • Ein Router wie der GL.iNet MT6000 ist zusätzliche Hardware
  • Einrichtung erfordert technisches Verständnis

Wer nur zuhause im eigenen, gut konfigurierten Netzwerk surft, braucht möglicherweise kein VPN. Wer aber regelmäßig öffentliche Netze nutzt oder Wert auf saubere Netztrennung legt, profitiert deutlich.


Fazit: NordVPN als Baustein einer Sicherheitsstrategie

Für mich ist NordVPN kein Marketing-Gadget und kein Streaming-Werkzeug.

Es ist ein Sicherheitsbaustein.

  • unterwegs im Café
  • im Zug
  • beim Zugriff auf mein Smart Home
  • und sogar auf Router-Ebene mit dem GL.iNet MT6000

Das Zusammenspiel aus:

  • verschlüsselter Verbindung
  • Meshnet
  • gezielter Geräteführung über den Router

gibt mir ein gutes Gefühl – und reduziert unnötige Angriffsflächen.

Nicht spektakulär.
Nicht flashy.
Aber technisch sinnvoll.

Und genau darum geht es mir.

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