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GL.iNet MUDI Reise-Router: Mein Test & warum er mich in Schottland gerettet hat

15. Dezember 2025 · von Oliver Muenk

Wer viel reist, kennt das Drama: Ferienwohnung ohne WLAN, im Auto kein Hotspot, Mobilfunk in ländlichen Regionen nur so mittel – und trotzdem wollen alle gleichzeitig Mails checken, navigieren, Netflixen oder einfach ein wenig in Ruhe surfen.

Auf unserer Rundreise durch Schottland mit Freunden habe ich den GL.iNet MUDI (GL-E750V2) endlich richtig auf die Probe gestellt – und ich kann nur sagen: Das kleine Gerät hat uns unterwegs mehr gerettet als einmal der Navi- Empfang in den Highlands.

Was kann der GL.iNet MUDI eigentlich?

Der GL-E750V2 ist ein:

image-2.png

tragbarer 4G LTE Router

mit 7000 mAh Akku

OpenWrt-Firmware

WireGuard / OpenVPN Unterstützung

Unterstützung für Tor (wer’s braucht)

Dual-Band WLAN (2,4 + 5 GHz)

Kurz: ein kleines Kästchen, das dein eigenes, unabhängiges Internet-Ökosystem baut – egal wo du bist.

Ich nutze schon länger den GL-iNet AXT1800, aber damals in Schottland wurde mir bewusst:
Für Reisen ist der AXT1800 schlicht nicht ideal.
Kein Akku, keine SIM-Karte direkt — im Auto also komplett unbrauchbar.

Und dann kam der MUDI.

Schottland-Test: Rundreise, Ferienwohnungen & Auto – der MUDI musste überall ran

1. Ferienwohnungen mit zweifelhaftem WLAN

Wir hatten mehrere Unterkünfte quer durchs Land, von Inverness bis Mull.
Jede sah im Booking-Profil nach „High-Speed WLAN“ aus – in echt war’s oft „High-Speed Hoffnung“.

Was haben wir gemacht?

Und plötzlich war Ruhe im Wohnzimmer.

Statt „Wer ist jetzt schon wieder aus dem WLAN geflogen?!” hieß es:
„Nice, stabil, schnell – können wir das Teil behalten?“

2. Der Einsatz im Auto – wo der AXT1800 versagt hat

Ich hatte den AXT1800 zunächst mitgenommen – aber schnell gemerkt:

Der MUDI dagegen?

Natürlich wäre eSIM super – aber die gibt’s beim MUDI leider nicht.
Und ja: Das SIM-Gefummel im Auto bei 12°C und schottischem Seitenwind war eine Erfahrung.
Aber: Danach lief’s.

3. Netzabdeckung – Schottland bleibt… Schottland

LTE war überraschend gut – aber eben nicht überall.

In den Highlands hatten wir Momente, da dachte ich, der MUDI versucht gerade,
„Internet“ aus dem Nebel zu extrahieren.

Aber sobald wieder Netz da war:
stabile Verbindung, super Reichweite, VPN lief sauber weiter.

VPN & Sicherheit: Warum der MUDI im Urlaub Gold wert ist

Wir alle wissen: fremde Netzwerke sind neugierig.
Hotels, Ferienwohnungen, Cafés – man weiß nie, wer mitschnüffelt.

Mit dem MUDI war’s total einfach:

Gerade beim Online-Banking oder Arbeiten unterwegs war das ein echter Pluspunkt.
Und das Beste: “Oliver, das Internet von deinem Router ist schneller als das von der Ferienwohnung!”
Das ging runter wie ein Single Malt.

Vorteile, die mir besonders gefallen haben

Nachteile – ja, auch die gibt’s

Für wen ist der MUDI perfekt?

Nicht ideal für:
– Nutzer, die eSIM bevorzugen
– absolute Technik-Anfänger
– Leute, die nur einmal im Jahr Internet unterwegs brauchen (ein Mobilhotspot vom Handy tut’s dann auch)

Mein Fazit nach Schottland

Der GL.iNet MUDI ist nicht perfekt – aber für Reisen einfach genial. Er hat unsere Rundfahrt durch Schottland nicht nur einfacher gemacht, sondern uns wirklich ein stabiles, sicheres, eigenes WLAN auf der ganzen Strecke geliefert.

Und ganz ehrlich:
Wenn ein kleiner Router es schafft, in einer windigen Ferienwohnung auf der Isle of Mull besseres Internet zu liefern als der Vermieter — dann hat er meine Kaufempfehlung verdient.

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