Haibike – Hardseven 7.0 – Performance

Es ist einfach nur ein großartiges Bike – bisher waren meine bisherigen Bikes (Canyon Yellowstone, Canyon Nerve XC6) einige Kilogramm leichter, was aber erst einmal dem Fahrspaß keinen Abbruch tut.

Innerhalb der letzten 3 Wochen habe ich nun über 350km mit dem Bike gefahren, dabei waren einige Singletrails, Schotterstrecken, Landwirtschaftswege und Straßen. Das Rad musste auch schon mal geschoben werden, da aufgrund des feuchten Untergrundes keine Gripp vorhanden war – Hier unterstützt der Bosch-Motor dann mit einer Schiebeunterstützung um das 23,1KG schwere Gerät komfortabel zu schieben. Ein reines tragen ist in der Gewichtsklasse schon mit sehr viel Anstrengung verbunden und je nach Beschaffenheit des Untergrundes fast nicht zu machen.

Touren wurden bisher zwischen 10km und 112km unternommen und dabei meist nur gelegentlich der ECO-Modus zugeschaltet. Bei diese Touren waren bisher maximal 3 von 5 Ladebalken verbraucht – Hier besteht also noch Luft nach oben, die ich dann in der nächsten Zeit testen werden.
Eine 10km Tour im Tour Modus hat einen Ladebalken gekostet und eine Tour mit kompletter Unterstützung im ECO-Modus auf 50km hat dem 500Wh Akku 2 Ladebalken gekostet.
Für mich sind diese Werte überraschend und lassen mich heute schon freudig auf die nächsten Touren Schauen.´

Für mich bedeutet das nutzen eines Pedelecs nicht die Geschwindigkeit durchgehend auf 25km/h zu treiben, sondern einfach den Gegenwind oder die Hügel mit Hilfe der Unterstützung durch den Motor zu überwinden und damit die Reichweite zu erhöhen. Es geht nicht darum mit einem 23,1KG schweren Bike die Rennradfahren im Training zu überholen – Es geht um den Spaß sich Abends nochmal auf den Drahtesel zu setzen und dann auch mal etwas weiter fahren zu können, als bis zur nächsten Eisdiele – Einfach ab in den Wald und da ist es dann egal ob es erst einmal hoch geht um dann einen tollen Singletrail fahren zu können, denn Unterstützung ist ja zu jeder Zeit genügend da.

Für mich ist das Haibike Hardseven 7.0 (2018) ein tolles Bike, dass sowohl auf der Straße aber vor allem auch im Gelände – ob Feldweg, Schotterpiste oder Singletrail einfach nur rissigen Spaß macht und man nach einer Tour erledigt, aber nicht fix und fertig zuhause ankommt. Für mich eine klare Kaufempfehlung für ein Pedelec.
Wie seht ihr das? Warum fahrt ihr, oder fahrt ihr auf keinen Fall ein Pedelec?

Erste Testkilometer mit Ergon Race Grip

Ich möchte heut nochmals auf die vor ein paar Wochen montierten Ergon Race Grip zurückkommen.
Ich habe jetzt die ersten Testkilometer hinter mir, und kann wirklich nur positives von diesen Griffen berichten.
Keinerlei Taubheitsgefühl mehr in den Handflächen oder Fingern. Die Griffe sin durch die Klemmen fest mir dem Lenker verbunden und verrutschen auch nicht.
In der Vergangenheit hatte ich des Öfteren taube Handflächen bei längeren Strecken (>80km). Man nennt sowas wohl Karpaltunnelsyndrom. Mit diesen Griffen scheint dieses Problem weniger schnell aufzutreten. Im Mai gehe ich mal wieder auf eine 3 Tagestour und mal schauen, wie sich da die neuen Griffe auswirken.

Ergon Race Grip Men R2 M mag Lenkergriff

Heut habe ich mir die Zeit genommen und die neuen Griffe montiert.
Bei längeren Touren hatte ich hin und wieder das Problem, dass es zu Taube Finger kam. Laut Beschreibung, sollen die Ergon Griffe hier Abhilfe schaffen können.
Ergon Race Grip von Vorne Ergon Race Grip
Diese Griffe werde ich bei längeren Touren ausprobieren.
Für kleine Gelände Runden habe ich mir zusätzlich noch die Syntace Screw-On Gripz Moto Lenkergriffe gekauft. Diese werde ich dann auch in den nächsten Wochen mal montieren und im Gelände testen.