Die Unverbesserlichen

Margot Honnecker lebt, zumindest hat sie den 60igsten der nicht mehr existierenden DDR gefeiert, wie dieses zeigt.

… einfach unverbesserlich!

Seit Ihr auch der Meinung, den Bürgern der DDR ging es früher besser? Wie ist Eure Meinung hierzu? Weint Ihr der DDR auch noch nach?

6 Gedanken zu „Die Unverbesserlichen

  1. Ich finde es richtig schlimm, wie Einseitig und falsch über dieses Video im Fernsehen berichtet wurde.

    Man kann ja von dem System der DDR halten was man, aber es hat einen Grund, warum es die DDR gab und man muss die Obrigkeit von dem System trennen.

    Ich zum Beispiel finde die derzeitige Regierung unerträglich und die FDP für Jeden unwählbar. Allerdings gefällt mir der Grundgedanke der Demokratie. Ebenso gefällt mir die Idee hinter dem Kommunismus super! Und in der DDR wurde viel tolles und schlechtes getan, ebenso wie in der BRD.

    Jetzt über die Alte herzuziehen, die aufgrund ihrer Geschichte ganz klar so ist wie sie ist und die Errungenschaften der DDR feiert, ist einfach nicht ok.

    Die DDR wird es nicht mehr geben, aber vieles aus der DDR, das einfach abgeschafft wurde, als Sie von der BRD geschluckt wurde wird wieder eingeführt und sollte auch wieder eingeführt werden. Manches ist sogar schlimmer, siehe Überwachungsstaat! Natürliches liegt das am technischen Fortschritt, aber es ist heute definitiv schwerer unbeobachtet zu leben.

    Ganz schön lang geworden, mein Kommentar…. Wäre sicher nicht passiert, wenn man ehrlich über das Video berichtet hätte. Schade.

  2. „Manches ist sogar schlimmer, siehe Überwachungsstaat!“
    @johannes: ist noch ein bisschen früh für dich, oder was?

  3. Den Überwachungsstaat hatten wir damals schon, und der war noch schlimmer!
    Die Alte war eine der schlimmsten. Ich spreche mal nur das Thema Zwangsadoption an, und das alles unter der Hand von Margot Honnecker.
    Normalerweise gehört die genauso in den Knast wie die alte Führung!

  4. Die DDR-Nomenklatura und ihr wichtigstes Ministerium zur eisernen Ideologieerehaltung, das MfS, sind im Herbst 1989 moralisch völlig aufgelogen. Aus historischer Sicht haben sie ohne Wenn und Aber verloren. Das archivierte Filmmaterial zeigt, wie glücklich die Menschen damals gewesen sind, dass es diese DDR nicht mehr gibt. Da sich Geschichte nicht zurückdrehen lässt, wird das auch so bleiben.
    Charakterologisch gesehen spielte sich einiges in der Wendezeit ( bis zum 3. Oktober 1990) auch nach Wild-West-Manier ab. Unterschwllig zeigen da bestimmte Umgangspraktiken m.E. aber ganz gut, wie wir Deutschen nach der sentimentalen Zeit der Zweistaaen-Trennung eben auch tickten.
    Der Osten mit dem Handhaufhalten des Unschuldslamms und der Westen mit der herablassenden Gier nach Sahnestückchen.
    Andererseits gab und gibt es ein städteverbindendes soldarisches Miteianander.
    Zuletzt sollten wir daran denken, dass es dieses hirnlose Ossi-Wessi-Gezänke für unsere Großeltern nicht gegeben hat. Für diese war es absolut normal, von Chemnitz nach Hamburg oder von Heidelberg nach Jena zu fahren.
    Wir sind ein Land mit einer langen Geschichten und Margots wie die Margot H., in der DDR auch „Miss Bildung“ oder „lila Drache genannt“, kommen und gehen.
    Nun, 2008, soll sie In Chile wegen ihres Kampfes gegen Analphabetismus einen Orden verliehen bekommen haben. Wahrscheinlich hat sie den auch wirklich verdient.
    Jeder Mensch hat ein Recht darauf, sich an anderer Stelle als ein besser Mensch zu erweisen.
    In der DDR-Geschichte nimmt sich Margot Honeckers Platz wohl eher verheerend aus.

  5. Die DDR-Nomenklatura und ihr wichtigstes Ministerium zur eisernen Ideologieerhaltung, das MfS, sind im Herbst 1989 moralisch völlig aufgeflogen. Aus historischer Sicht haben sie ohne Wenn und Aber verloren. Das archivierte Filmmaterial zeigt, wie glücklich die Menschen damals gewesen sind, dass es diese DDR nicht mehr gibt. Da sich Geschichte nicht zurückdrehen lässt, wird das auch so bleiben.
    Charakterologisch gesehen spielte sich einiges in der Wendezeit ( bis zum 3. Oktober 1990) auch nach Wild-West-Manier ab. Unterschwellig zeigen da bestimmte Umgangspraktiken m.E. ganz gut, wie wir Deutschen nach der sentimentalen Zeit der Zweistaaten-Trennung eben auch tickten.
    Der Osten mit dem Handaufhalten des Unschuldslamms und der Westen mit herablassender Gier nach Sahnestückchen.
    Andererseits gab und gibt es ein städteverbindendes solidarisches Miteinander.
    Nicht zuletzt sollten wir ebenfalls daran denken, dass es dieses hirnlose Ossi-Wessi-Gezänke für unsere Großeltern nicht gegeben hat. Für diese war es absolut normal, von Chemnitz nach Hamburg oder von Heidelberg nach Jena zu fahren.
    Wir sind ein Land mit einer langen Geschichten und Margots wie die Margot H., in der DDR auch “Miss Bildung” oder “lila Drache genannt”, kommen und gehen.
    Nun, 2008 soll sie In Chile wegen ihres Kampfes gegen Analphabetismus einen Orden verliehen bekommen haben. Wahrscheinlich hat sie den auch wirklich verdient.
    Jeder Mensch hat ein Recht darauf, sich an anderer Stelle als ein besserer Mensch zu erweisen.
    In der DDR-Geschichte nimmt sich Margot Honeckers Platz wohl eher verheerend aus.

  6. Harald Jäger Oberstleutnant der Staatssicherheit, der Mann der die Grenze Bornholmerstraße am 9. November 1989 geöffnet hat sagt heute: ich bin froh, dass es den 9. November gegeben hat. Denn wer die DDR so hat kennen gelernt, wie ich sie hab kennen lernen müssen, vom ersten Jahr an bis zum bitteren Ende, der ist froh, dass die DDR nicht mehr existiert und ich möchte sie nicht mehr wieder haben.

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