Wortbruch – So wird Politik gemacht

Da geht Frau Ypsilanti gehen die Politiker hin und behaupten vor der Wahl man wird keine Koalition mit der Linken geben wird und gestern stellt sie sich vor die Kameras und sagt, dass sie vielleicht nicht alle Wahlversprechen einhalten kann.
Auf welche Aussagen, kann ich mich als Wähler eigentlich noch verlassen. Wenn die Politiker erst einmal gewählt sind, machen sie eh was sie wollen und keiner kann etwas tun.
Wenn ich solche “Wahlversprechen” höre, dann Frage ich mich immer wieder, wen man eigentlich noch wählen sollte. Sicher ist es richtig zur Wahl zu gehen, aber oft habe ich das Gefühl, dass ich den Politiker damit einen Freibrief ausstelle um über uns Bürger frei verfügen zu dürfen. Nach der Wahl wird oft eh nur das gemacht, was die Politiker sich ausdenken, egal ob wir Bürger das für gut halten oder nicht.
Ich würde mir wünschen, das wir Bürger wirklich gefragt werden, die Schweiz kann uns hier sicher ein gutes Vorbild sein. Für wirklich wichtige Entscheidungen gibt es ein Volksentscheid, bei uns entscheidet ja nicht das Volk, sondern die Politiker und die legen sich die Wahrheit so hin, wie sie es gerade brauchen. Wenn dann was schief läuft, verschwinden sie schnell von der Politbühne.
Schade, ich denke mit einer solchen Politik, wie man sie jetzt gerade wieder in Hessen gezeigt bekommt, werden die Parteien sicher in der Zukunft nicht mehr Bürger überzeugen können zur nächsten Wahl zu gehen.
Mehr Infos auch im FAZ Interview mit Frau Ypsilanti:
„Wortbruch kann viele Facetten haben“

3 Gedanken zu „Wortbruch – So wird Politik gemacht

  1. da hatte ich mich vor ein paar tagen auch schon recht kritisch drüber geäussert. aber im endeffekt machen die politiker sowieso was sie wollen… leider…

  2. Ich bin der Meinung, dass es eine reine verarsche der Wähler ist.
    Ich wähle eigentlich immer die Partei, die mir die Sinnvollsten Wahlaussagen gibt. Wenn aber dann hinterher dies Wahlversprechen nur aus Machthaberei nicht eingehalten werden, dann fühle ich mich als Wähler verarscht.

  3. Natürlich musste Ypsilanti so handeln. Hätte sie die Verlautbarung schon vor der Wahl gemacht, hätte die SPD massive Verluste bei der Wahl hinnehmen müssen. Außerdem: es war doch von vornherein klar, dass ein Fünf-Parteien-System eine neue Situation bedeutet.

    Wer will kann Ypsilantis Aussagen bewerten und ihr die Meinung sagen:

    http://www.trupoli.com/de/politiker/ypsilanti_andrea

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